Institutberlin  Raum für Aktion Konzept und Utopie                                                                                                                                                                                                                                                    

Naunynstr. 64  

10997 Berlin

Tel: 030/6929878

 Ausstellungsverlängerung!!!  für 2 Tage, am 5.1. und 6.1. 2018 von 17 - 20 Uhr.

Naunynstr. 64/65 10997 Berlin (Eingang 65 Hinterhof rechts hinten) Tel: 0152 53907260

 I.e.R.M.

Indifferenz einer Renaissance Madonna

von Stefan Micheel www.stefanmicheel.de  

 

 Ausstellungseröffnung

·         am Freitag, den 15. Dezember ab 18 Uhr

  Öffnungszeiten

·         Geöffnet an den am Fr. 16.12. und Sa. 17.12. jeweils von 15 - 19 Uhr 

·         Und nach Vereinbarung bis zum 22.12

 Indifferenz einer Renaissance Madonna ist eine intensive archäologische Annäherung an Hans Baldungs (auch Grien genannt) Gemälde „Maria mit dem Kind und einem Engel" um 1539. Es geht hier nicht um Kunstgeschichte sondern um den Eros im kreativen Impuls des Künstlers in seiner vielschichtigen, sinnlichen Ausdruckskraft.    

Die Ursprungsidee zu dem Projekt stammt aus einem Traum, in dem mich ein Kind fragt: „Kennst du den Maler, der jetzt die Renaissance Madonnen malt?“ Das war Anfang August und für mich Anlass, in die Berliner Gemäldegalerie zu gehen und mir Madonnen anzuschauen.

In dieser Ausstellung geht es nur um ein Motiv aus dem Gemälde von Hans Baldung.

Die Madonna blickt uns aus dem fast 400 Jahre alten Gemälde an. Der Blick und Ausdruck dieser Frau scheinen uns zeitlos zu erreichen. Sie schaut uns an und doch geht ihr Blick in die eigenen Seelenzustände. Sie hält ihr Kind schützend im Arm und ein anderes schaut ihr über die Schulter - selbst schon der Brust entwachsen - mit roten Trauben in der Hand. Hier gibt es keine Attribute der  Heiligkeit mehr. Der Heiligenschein ist allen drei Personen abhandengekommen, nur die Frau trägt einen Schleier, der von einem Diadem im Haar gehalten wird und eine Kette, an der ein Smaragd über ihrer entblößten Brust hängt.

In dem Gegenüber zwischen der Madonna und mir gab es ursprünglich einen Zustand der  Indifferenz, eine Form der Gleichgültigkeit, aber darüber hinaus wuchs ein starkes Interesse an dem Unsichtbaren hinter dem sichtbaren Motiv. Durch meine ersten Zeichnungen verstärkte sich die Anziehungskraft der Madonna, der ich mit allen Mitteln/Medien nachgehen sollte. Daraus sind über 58 Arbeiten entstanden, in denen ich mich mit Zeichnungen, Malerei, Fotos und Videos mit dem Gemälde auseinandersetze. Hierbei gehe ich einen Weg der visuellen Annäherung zu dem Verborgenen in der Arbeit  „Maria mit dem Kind und einem Engel" aus dem Jahre 1536.

st.eel

 

ENDE   
    VOM 
LIED      

ERÖFFNUNG 
OPENING
14.07.2016, 19–22 h                    

AUSSTELLUNG 
EXHIBITION
15.07.–18.09.2016

 

KURATIERT VON 

CHRISTOPH TANNERT  

KÜNSTLERHAUS BETHANIEN 

SCHAURAUM:        Kottbusser   Straße 10     .        10999 Berlin       

TEL:+ 49(0)30 6169030 . info@bethanien.de . www.bethanien.de 

 

 

Berlin, den 30. 03.2016

Video zur Aktion flora maggiore köln 5:14 Min 2016 avi   

http://www.institutberlin.de/flora_maggiore.html   

 

Weltlauf - circulus vitiosus   

News  am 29.März 2016

Geplant ist der Lauf  im Oktober über die Alpen an 5 Tagen bis zu 5 Etappen. Überquerung Nähe Grossglockner (13. Längengrad) und weiter Richtung Venedig - so weit die Füße tragen. Läufer - Horst Hinder und Stefan Micheel - bis zu 3 interessierte Läufer können sich melden für Planung, Logistik und Lauf.

 

Nachtrag 2015: Glück im Winkel - ein verschwundener Ort 

 

http://www.institutberlin.de/Westmauer2015.html

 

Ausstellung Westmauer & Schamanen aus dem Jahr 2009 im November im institutberlin.

Bei dieser Austellung verbanden sich Arbeiten, die sich erst 5 Jahre später zu einem Überlagerungsereignis im "Glück im Winkel" erweisen.

Projekt - flora maggiore - am Dom zu Köln- 3.Juni 2015 - institutberlin, st.eel  und seine Helfer                                                

 

projekt flora maggiore  am Dom zu Köln 

Die Frühlingsgöttin Flora erreicht in ihrer Wirklichkeit den Koloss des Kölner Doms in Scheitelhöhe und sät die Blumen über den Meridian, über die Stadt und den Erdkreis. In diesem virtuellen Projekt wird die Göttin vor Ort zur virtuellen Realität! Hierzu wird die Flora Maggiore aus dem archäologischen Nationalmuseum Neapel zu einer ".jpg- Göttin" in realer Höhe des Kölner Doms von 153,38 Metern im Netz erzeugt. Sie ist mit nur einem Pixel pro Inch zwar sehr dünnhäutig, bleibt aber in ihrer kolossalen Bildhaftigkeit im Netz abrufbar. 

Am 3. Juni startet das Projekt flora maggiore mit der gleichnamigen  Aktion südlich vom Dom.

Am Dom, auf dem Meridian, der sich auch durch den sakralen Kirchraum des Kölner Doms erstreckt, wird die virtuelle Skulptur der Flora errichtet. Temporär werden die Fußabdrücke von Floras Stand- und Spielbein in Erscheinung treten. Über die Größe der Abdrücke lässt sich durch die Proportion zur Höhe des Doms, die wahre Größe der Flora Skulptur erahnen.

flora maggiore ist auch eine Meridian Ergänzung zum Projekt Flora auf Meridian in Berlin.  

Wer zufällig in Köln ist und sich bei der Aktion beteiligen möchte - bitte melden!

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