Projekt - Agamemnons Schnurrbart

Nachdem der Forscher Heinrich Schliemann Troja entdeckte und seine Frau mediengerecht mit dem Schatz des Priamos schmückte, wurde er durch die Ausstellung in London weltberühmt und dadurch Ehrenbürger von Berlin. Das Glück sollte den umtriebigen Archäologen nicht verlassen. Im November 1874 vor genau 130 Jahren glaubte er mit Homers Ilias in der Hand, das Grab des Helden von Troja im sagenumwobenen Mykene gefunden zu haben - nicht weit von dem berühmten Löwentor. Aufgrund der reichen Ausstattung des Grabes und der Größe des Skeletts ging er davon aus, die goldene Totenmaske Agamemnons gefunden zu haben. An dem besagten Tag des Fundes war die behördliche Aufsicht nicht vor Ort, weil sie schon die zuvor entdeckten wertvollen Funde nach Athen abtransportierten musste. So hatte Schliemann Zeit, sein Projekt "Agamemnons Schnurrbart" zu realisieren. Es war ein Leichtes, den legendären Fund in seinem Sinne und zu seinem Vorteil zu manipulieren und die Spielregeln selbst festzusetzen, die da heißen: Wie bringe ich den Schnurrbart des legendären griechischen Heerführers in die rechte Position? Der Schnurrbart als Attribut und Geheimnis der Mächtigen, sodass Agamemnon für die Zeitgeschichte geradestehen muss und ihm der hochgezwirbelte Schnurrbart des deutschen Kaisers Wilhelm II verpasst wurde. 

Bei meinen Versuchen, den Schnurrbart des Agamemnon ins rechte Licht zu setzen, wurde ich wegen meiner respektlosen Handlung vor der Eingangsvitrine des Heerführers aus dem Athener archäologischen Nationalmuseum verwiesen. 

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Project - Agamemnon mustache

After the researchers Heinrich Schliemann discovered Troy
a and his wife adorned media-compatible with the treasure of Priamos, he became world famous through the exhibition in London and thereby honorary citizen of Berlin. Happiness should not leave the enterprising archaeologists. In November 1874 exactly 130 years ago, he thought with Homer's Iliad in hand, to have found the grave of the hero of Troy's legendary Mycenae - not far from the famous Lion Gate. Due to the rich features of the tomb and the size of the skeleton he was thought to have the golden death mask of Agamemnon found.
On the said date of the find, the regulatory oversight was not on site, because they had already been transported away to Athens the previously discovered valuable findings. So Schliemann had time to realize his project "Agamemnon's mustache". It was easy to manipulate the legendary treasure in his senses and to his advantage and set the game rules themselves that are called: How do I get the mustache of legendary Greek military commander in the right position? The mustache as attribute and mystery of the powerful, so Agamemnon must stand up for the time history and it hochgezwirbelte the mustache of the German emperor Wilhelm II was missed.
In my attempts to put the mustache of Agamemnon in the right light, I was expelled from the Athens National Archaeological Museum because of my irreverent act before the input display of the military commander.